Lust auf Weitblick? Mit der Gondel auf die Petzen, über die Mautstraße zur Eisenkappler Hütte, zu Fuß auf den Hochobir oder von Hütte zu Hütte auf der Saualpe – dazu Klettersteige und die großen Alpenstraßen.
Diese anspruchsvolle Ganztagestour verbindet die Gipfel der Petzen mit einem langen Abstieg ins Tal. Mit der Kabinenbahn fahren Sie von Feistritz ob Bleiburg zur Bergstation und wandern über Siebenhütten und an der St.-Anna-Kapelle vorbei zum Kniepssattel. Von dort geht es hinauf zur Feistritzer Spitze (2.113 m), dem höchsten Punkt der Runde, mit weitem Blick über Kärnten und nach Slowenien.
Der Rückweg führt über den Karawanken-Weg 603 zum Luschasattel, über Almflächen zur Wackendorfer Alm und schließlich durch Wald an der Jagdhütte am Dickenberg vorbei zurück zur Talstation. Mit knapp 20 Kilometern und über 2.000 Höhenmetern im Abstieg ist die Runde nur für trittsichere, ausdauernde Bergwanderer geeignet. Starten Sie früh, nehmen Sie ausreichend Wasser und Proviant mit und denken Sie an Wetterschutz.
Juni–Oktober (Betriebszeit der Bergbahn)
Petzen Bergbahnen Talstation, Unterort 52, 9143 Feistritz ob Bleiburg
Auf einen Blick
19,9 km, ca. 8,5 Stunden
991 Hm Aufstieg, 2.050 Hm Abstieg
Höchster Punkt Feistritzer Spitze, 2.113 m
Schwierigkeit: schwer
Bergfahrt mit der Petzen-Kabinenbahn (Sommersaison Mai bis Anfang November)
Unsere Tipps
Nehmen Sie die erste Bergfahrt, damit Sie vor dem späten Nachmittag wieder im Tal sind.
Kehren Sie bei Gewittergefahr um – der Kamm ist ausgesetzt und ohne Schutz.
Petzen – Bergbahn, Wandern & Bikepark24 km · 29 Min. mit dem AutoDie Petzen ist der Hausberg Südkärntens und von unserem Garten aus gut zu sehen.Ermäßigt mit Aktiv CardGratis mit Kärnten Card
Die Petzen ist der Hausberg Südkärntens und von unserem Garten aus gut zu sehen. Mit der Kabinenbahn von Feistritz ob Bleiburg schweben Sie bequem auf rund 1.700 m. Oben erwartet Sie ein weites Panorama über das Jauntal bis zu den Kärntner Seen. Von der Bergstation führen aussichtsreiche Wege, etwa über den Kniepssattel auf den Kordeschkopf (2.126 m) direkt an der Grenze zu Slowenien – hin und zurück etwa drei Stunden. Für Familien gibt es den Themenweg „Zeitenweg“, Kletterer finden einen Klettersteig, und im Sommer finden geführte Sonnenaufgangswanderungen statt.
Mountainbiker kennen die Petzen vor allem wegen des Flow Country Trail: Der rund 11 km lange Trail schlängelt sich in sanften Kurven von der Bergstation bis ins Tal und zählt zu den längsten Flow-Trails Europas. Daneben bietet die MTB-Zone weitere Trails, einen Übungsparcours und einen Disc-Golf-Parcours. Die Petzen hat die längste Sommersaison aller Kärntner Bergbahnen.
Sommerbetrieb während unserer ganzen Saison (Mai–September); Betriebstage auf petzen.net
Kärnten Card: 1 × täglich freie Berg- und Talfahrt zwischen 9 und 16:15 Uhr, Normalpreis € 24
Auf einen Blick
Talstation Feistritz ob Bleiburg, Bergstation ca. 1.700 m
Kordeschkopf 2.126 m, Hochpetzen ca. 2.113 m
Flow Country Trail ca. 11 km, dazu weitere Trails, Übungsparcours, Disc Golf
Petzen – Wandervogel-Abstieg ins Tal (Weg P6)24 km · 29 Min. mit dem AutoMit der Kabinenbahn hinauf, zu Fuß hinunter: Der Wandervogel-Weg (P6) beginnt an der Bergstation der Petzen und führt Sie über die Alte Zollhütte und entlang der Skipiste zum 3er-Boden beim Pumphaus, weiter zur Mosthütte und schließlich zurück zur Talstation.Ermäßigt mit Aktiv Card
Mit der Kabinenbahn hinauf, zu Fuß hinunter: Der Wandervogel-Weg (P6) beginnt an der Bergstation der Petzen und führt Sie über die Alte Zollhütte und entlang der Skipiste zum 3er-Boden beim Pumphaus, weiter zur Mosthütte und schließlich zurück zur Talstation. Unterwegs blicken Sie weit über das Jauntal bis zum Klopeiner See und zur Saualpe.
Der Abstieg ist leicht bis mittelschwer und dauert etwa zwei bis drei Stunden. Da es fast durchgehend bergab geht, sind Wanderschuhe mit gutem Profil und – wer mag – Stöcke für die Knie sinnvoll. Mit Kindern, die gern gehen, ist die Tour gut machbar; die Mosthütte eignet sich für eine Rast. Planen Sie so, dass Sie vor der letzten Talfahrt oben sind, falls Sie doch lieber die Bahn nehmen.
Mai bis Anfang November (Bahnbetrieb), im Frühjahr und Herbst meist Do–So
Petzen Bergbahnen Talstation, Unterort 52, 9143 St. Michael ob Bleiburg
Petzen – Zeitenweg & Kugelbahn (Familienweg)24 km · 29 Min. mit dem AutoOben an der Bergstation der Petzen beginnt ein kurzer, kinderwagentauglicher Rundweg: Er führt vorbei an der St.-Anna-Kapelle, der Kugelbahn, dem Speicherteich und einer Feuerstelle wieder zurück zur Bahn.Ermäßigt mit Aktiv CardGratis mit Kärnten Card
Oben an der Bergstation der Petzen beginnt ein kurzer, kinderwagentauglicher Rundweg: Er führt vorbei an der St.-Anna-Kapelle, der Kugelbahn, dem Speicherteich und einer Feuerstelle wieder zurück zur Bahn. Teil davon ist der Zeitenweg des Geoparks Karawanken – auf rund 280 Metern entspricht jeder halbe Meter einer Million Jahre, sodass Kinder 500 Millionen Jahre Erdgeschichte abschreiten.
An den Stationen beantworten Kinder Rätselfragen und sammeln Buchstaben für ein Lösungswort; das Rätselblatt holen Sie vorher im GEO.DOM, wo es für die Lösung eine kleine Belohnung gibt. Rechnen Sie mit 30 bis 60 Minuten. Nehmen Sie auch im Hochsommer eine Jacke mit – auf rund 1.700 Metern ist es deutlich kühler als am See.
Mai bis Anfang November (Bahnbetrieb), im Frühjahr und Herbst meist Do–So
Petzen Bergbahnen Talstation, Unterort 52, 9143 St. Michael ob Bleiburg
Kärnten Card: 1 × täglich freie Berg- und Talfahrt mit der Kabinenbahn Petzen zum Start des Wegs
Petzen-Schnuppertour mit Geopark-Guide24 km · 29 Min. mit dem AutoMit der Gondel überwinden Sie die ersten 1.000 Höhenmeter, oben startet ein Guide des Karawanken UNESCO Global Geopark mit Ihnen eine kleine Panorama-Runde: vorbei an der Ruine der alten Bleiburger Hütte hinauf zum Kniepssattel und wieder zurück zur …Gratis mit Aktiv CardGratis mit Kärnten Card
Mit der Gondel überwinden Sie die ersten 1.000 Höhenmeter, oben startet ein Guide des Karawanken UNESCO Global Geopark mit Ihnen eine kleine Panorama-Runde: vorbei an der Ruine der alten Bleiburger Hütte hinauf zum Kniepssattel und wieder zurück zur Bergstation. Unterwegs erfahren Sie viel über Gestein, Pflanzen und Geschichte der Petzen. Geeignet für Kinder ab 10 Jahren mit entsprechender Kondition.
Ende Juni bis Anfang September, dienstags 9–11:30 Uhr
Petzen Bergbahn Talstation, Unterort 52, 9143 St. Michael ob Bleiburg
Kärnten Card: Berg- und Talfahrt mit der Kabinenbahn Petzen 1 × täglich frei (Führung ist gratis)
Auf einen Blick
Führung mit Aktiv Card gratis; Berg- und Talfahrt 21 € mit Aktiv Card, mit Kärnten Card frei (Stand 2026)
Treffpunkt: Talstation Petzen-Bergbahn, Unterort 52, 9143 St. Michael ob Bleiburg
Anmeldung 48 h vorher beim Geopark, Tel. +43 4238 8239 15
Ab 10 Jahren, Dauer ca. 2,5 Stunden
Unser Tipp
Packen Sie feste Schuhe, Stöcke, Regenschutz, Jause, Getränk, Sonnenschutz und ein Wechselshirt ein – oben ist es deutlich kühler als am See.
Sonnenaufgangswanderung auf der Petzen24 km · 29 Min. mit dem AutoVon Juni bis September bieten die Petzen Bergbahnen an einzelnen Terminen Sonnenaufgangswanderungen an.
Von Juni bis September bieten die Petzen Bergbahnen an einzelnen Terminen Sonnenaufgangswanderungen an. Sie starten frühmorgens auf dem Karstplateau oberhalb der Bergstation auf 1.708 m und erleben den Sonnenaufgang über dem Jauntal und den Karawanken. Treffpunkt, Uhrzeit, Ablauf und die Frage, ob eine Frühfahrt der Kabinenbahn dabei ist, stehen nicht online. Erkundigen Sie sich deshalb vorab direkt bei den Bergbahnen und melden Sie sich an. Nehmen Sie Stirnlampe, warme Kleidung und feste Schuhe mit.
Bitte Termine vorab beim Veranstalter erfragen.
einzelne Termine Juni–September, Termine bei den Petzen Bergbahnen erfragen
Petzen Bergbahnen Talstation, Unterort 52, 9143 Feistritz ob Bleiburg
Auf einen Blick
Termine Juni bis September (laut petzen.net)
Bergstation der Kabinenbahn 1.708 m
Talstation: Unterort 52, Feistritz ob Bleiburg
Info und Anmeldung: +43 4235 2246, office@petzen.net
Unser Tipp
Fragen Sie bei der Anmeldung, ob Sie mit der Bahn hinauffahren oder zu Fuß aufsteigen, denn die Kabinenbahn fährt im normalen Betrieb erst ab 9 Uhr.
Tandem-Paragleiten von der Petzen (Peakgliders)24 km · 29 Min. mit dem AutoMit Peakgliders fliegen Sie im Tandem mit einem erfahrenen Piloten über das Jauntal.
Mit Peakgliders fliegen Sie im Tandem mit einem erfahrenen Piloten über das Jauntal. Gestartet wird knapp unterhalb der Bergstation der Petzen-Kabinenbahn, Treffpunkt ist die Talstation in Unterort. Geflogen wird nur bei gutem Wetter und wenig Wind, darum vereinbart der Verein den Termin kurzfristig mit Ihnen und bietet bei ungeeignetem Wetter einen Ersatztermin an. Fotos oder ein Video vom Flug können Sie dazubuchen.
Sommerbetrieb der Petzen-Bergbahn, nur bei ruhigem Wetter
Talstation Petzen Bergbahnen, Unterort 52, 9143 Feistritz ob Bleiburg
Auf einen Blick
Start unterhalb der Petzen-Bergstation, Treffpunkt Talstation Unterort
159 € pro Person, Gruppen ab 3 Personen und Kinder 134 € (Stand 2026), Bergbahnticket extra
Online buchbar, Telefon +43 677 624 185 95
Unsere Tipps
Buchen Sie gleich zu Beginn des Urlaubs, damit bei schlechtem Wetter noch Ausweichtage bleiben.
Ziehen Sie feste Schuhe und eine Jacke an, am Startplatz ist es deutlich kühler als im Tal.
Panoramarestaurant „oben“ auf der Petzen29 km · 1 Std. 20 Min. mit dem AutoDas Panoramarestaurant „oben“ liegt direkt an der Bergstation der Petzen-Kabinenbahn.
Das Panoramarestaurant „oben“ liegt direkt an der Bergstation der Petzen-Kabinenbahn. Von der Terrasse blicken Sie über das Jauntal und den Völkermarkter Stausee bis zu den Karawanken und bei klarer Sicht weit nach Unterkärnten. Es bietet sich als Einkehr nach einer Wanderung im Geopark Karawanken oder nach der Fahrt mit dem Flow-Trail an. Geöffnet ist es, wenn die Bergbahn fährt.
Bei Betrieb der Bergbahn: Mai–Anfang November (Hauptsaison Mitte Juni–Mitte September täglich) sowie Winter
Panoramarestaurant oben, Petzen Bergstation, 9143 Feistritz ob Bleiburg
Auf einen Blick
An der Bergstation der Petzen-Kabinenbahn
Geöffnet zu den Betriebszeiten der Bahn (im Sommer meist 9–16:30 Uhr)
Sommersaison Mai bis Anfang November, von Mitte Juni bis Mitte September täglich
Unser Tipp
Prüfen Sie vor der Anfahrt die Betriebszeiten auf petzen.net – außerhalb der Hauptsaison fährt die Bahn nur an bestimmten Tagen.
Krischahütte an der Petzen (1.670 m)29 km · 1 Std. 20 Min. mit dem AutoDie Krischahütte ist eine Jagdhütte auf 1.670 Metern an der Nordseite der Petzen, unterhalb der Bergstation der Petzen-Bergbahn.
Die Krischahütte ist eine Jagdhütte auf 1.670 Metern an der Nordseite der Petzen, unterhalb der Bergstation der Petzen-Bergbahn. Sie ist nicht bewirtschaftet – eine Einkehr gibt es hier nicht –, aber sie ist ein wichtiger Orientierungspunkt im Wegenetz: Hier treffen sich der Krischasteig (P3/603) von der Talstation in Feistritz ob Bleiburg, der Abstieg von der Bergstation und der Obere Petzen-Rundmarsch (P4).
Auf dem Rundmarsch gehen Sie von der Bergstation über den Knieps-Sattel auf den Hochpetzen-Gipfel (Feistritzer Spitze, 2.113 m) und über den Neubersch-Steig und die Krischa-Jagdhütte zurück – etwa vier Stunden, mittelschwer bis schwierig, Trittsicherheit nötig. Auch der Zustieg zum Klettersteig Walter Mory führt an der Hütte vorbei. Nehmen Sie ausreichend Wasser und Proviant mit.
Juni–Oktober
Krischahütte, Petzen, 9143 Feistritz ob Bleiburg
Auf einen Blick
Unbewirtschaftete Jagdhütte, 1.670 m
Wegpunkt am Krischasteig (P3/603) und am Oberen Petzen-Rundmarsch (P4)
Rundmarsch P4 ca. 4 h, mittel bis schwierig
Unsere Tipps
Prüfen Sie vor dem Ausflug auf petzen.net, ob die Bergbahn fährt.
Planen Sie Ihre Einkehr bei den Hütten an der Bergstation ein, nicht an der Krischahütte.
Hochobir vom Wildensteiner Wasserfall9,2 km · 37 Min. mit dem Rad · 15 Min. mit dem AutoDiese Tour ist der sportliche Weg auf den Hochobir: Vom Parkplatz im Wildensteiner Graben bei Gallizien gehen Sie zuerst etwa 15 Minuten zum 54 Meter hohen Wildensteiner Wasserfall und steigen dann rechts davon auf steilem Steig Richtung Hochobir weiter.
Diese Tour ist der sportliche Weg auf den Hochobir: Vom Parkplatz im Wildensteiner Graben bei Gallizien gehen Sie zuerst etwa 15 Minuten zum 54 Meter hohen Wildensteiner Wasserfall und steigen dann rechts davon auf steilem Steig Richtung Hochobir weiter. Durch Mischwald geht es zur Hoffmannsalpe auf 1.260 m mit alten Bleibergbau-Stollen, weiter über Wiesen und Buchenwald zur Seealpe auf rund 1.700 m, vorbei an der „Kalten Quelle“ und den Ruinen des Rainer-Schutzhauses bis zum Gipfelkreuz auf 2.139 m.
Mit rund 1.600 Höhenmetern im Aufstieg ist das eine lange Tagestour für trittsichere, ausdauernde Bergwanderer – rechnen Sie mit etwa fünf Stunden bis zum Gipfel und entsprechend Zeit für den Abstieg. Einkehren können Sie mit einem kurzen Abstecher von der Seealpe in der Eisenkappler Hütte (Mai bis Oktober geöffnet, Barzahlung). Nehmen Sie ausreichend Wasser, feste Bergschuhe und Wetterschutz mit und starten Sie früh am Morgen.
Kugyweg: Gallizien – Freibachtal – Koschutahaus9,8 km · 35 Min. mit dem Rad · 14 Min. mit dem AutoDiese lange Streckenwanderung auf den Spuren des Alpinisten Julius Kugy führt in einem Tag vom Drautal bis unter die Koschuta.
Diese lange Streckenwanderung auf den Spuren des Alpinisten Julius Kugy führt in einem Tag vom Drautal bis unter die Koschuta. Sie starten in der Ortsmitte von Gallizien, folgen dem Jakobsweg am Stausee Annabrücke entlang über Abriach und steigen über Oberdörfl und Jure ins Freibachtal auf. Vorbei am Freibach-Stausee und durch Dražja vas erreichen Sie das Gasthaus Terklbauer – ein guter Rastplatz und der Punkt, an dem Sie die Tour auch abbrechen können.
Danach geht es auf dem Südalpenweg 603 hinauf zum Mejniksattel (1.501 m), dem höchsten Punkt, und über die Grosalm hinunter zum Koschutahaus der Naturfreunde in Zell. Mit 26,6 Kilometern, rund 1.285 Höhenmetern im Aufstieg und etwa acht Stunden Gehzeit ist die Tour nur für ausdauernde, trittsichere Wanderer gedacht. Bei Nässe ist Vorsicht an der Querung des Freibachs, beim kurzen Anstieg bei Dražja vas und vor dem Mejniksattel geboten.
Juni–Oktober
Gallizien Ortsmitte, 9132 Gallizien
Auf einen Blick
26,6 km, ca. 8 h Gehzeit, mittelschwer
ca. 1.285 Hm Aufstieg, 450 Hm Abstieg
Höchster Punkt Mejniksattel 1.501 m
Start Gallizien Ortsmitte, Ziel Koschutahaus (Zell-Koschuta 4)
Unsere Tipps
Es ist eine Streckentour: Organisieren Sie die Rückfahrt vorab – am Wochenende fährt nur ein Rufbus oder Sie brauchen ein Taxi.
Starten Sie früh am Morgen (die Tourbeschreibung empfiehlt 7 Uhr) und nehmen Sie genug Wasser mit.
Panoramaweg Südalpen: Lobnigtal-Variante Bad Eisenkappel – Alpengasthof Riepl15 km · 51 Min. mit dem Rad · 17 Min. mit dem AutoDiese ruhige Variante des Panoramawegs Südalpen beginnt mitten in Bad Eisenkappel und folgt dem Lobnigbach ostwärts durch das enge, bewaldete Lobnigtal.
Diese ruhige Variante des Panoramawegs Südalpen beginnt mitten in Bad Eisenkappel und folgt dem Lobnigbach ostwärts durch das enge, bewaldete Lobnigtal. Zuerst auf dem Weg Nr. 603, später auf dem Weitwanderweg 06 steigen Sie allmählich zur Luschaalm auf, wo auf rund 1.200 Metern der Alpengasthof Riepl (Tschemer) liegt. Die Kirche am Luschasattel ist immer offen und lädt zu einer Pause ein.
Die Strecke ist knapp 11 Kilometer lang, hat rund 780 Höhenmeter im Aufstieg und dauert etwa dreidreiviertel Stunden. Sie ist technisch leicht, verläuft überwiegend auf Naturwegen und eignet sich für alle, die gern lange und gleichmäßig bergauf gehen – Hunde kommen gut mit. Da es eine Streckentour ist, sollten Sie die Rückfahrt (zweites Auto, Taxi) vorab organisieren oder auf demselben Weg zurückgehen.
Mai–Oktober
Tourismusinformation Bad Eisenkappel, Hauptplatz, 9135 Bad Eisenkappel
Auf einen Blick
10,9 km, ca. 3¾ h, 784 Hm Aufstieg
Höchster Punkt ca. 1.250 m
Leicht, überwiegend Naturweg
Start im Ortszentrum Bad Eisenkappel bei der Tourismusinfo
Unsere Tipps
Rufen Sie vorher beim Alpengasthof Riepl an (Tel. 04238 82803), ob an Ihrem Tag geöffnet ist – unterwegs gibt es keine andere Einkehr.
Nehmen Sie ausreichend Wasser mit; im Tal ist es oft schwül.
Panoramaweg Südalpen Etappe 9: Terklbauer – Hochobir – Eisenkappler Hütte21 km · 25 Min. mit dem AutoDiese Etappe des Weitwanderwegs Panoramaweg Südalpen führt über den Hochobir (2.139 m), den markanten Kalkstock, den Sie vom Turnersee aus im Süden sehen.
Diese Etappe des Weitwanderwegs Panoramaweg Südalpen führt über den Hochobir (2.139 m), den markanten Kalkstock, den Sie vom Turnersee aus im Süden sehen. Vom Gasthof Terklbauer bei Zell-Freibach geht es zunächst auf der Straße zum Schaidasattel, dann auf dem markierten Simon-Rieger-Steig (Nr. 623) durch Wald und über Almwiesen hinauf zur Ruine des Rainer-Schutzhauses. Von dort steigen Sie in etwa zehn Minuten steil zum Gipfelkreuz auf und haben einen weiten Blick über Unterkärnten, die Seen und die Steiner Alpen.
Mit rund 11 Kilometern, 1.250 Höhenmetern im Aufstieg und etwa fünf Stunden Gehzeit ist das eine Tagestour für trittsichere, ausdauernde Bergwanderer – technisch ist der Weg nicht ausgesetzt. Der Abstieg führt über Grasrücken und Wald zur Eisenkappler Hütte. Da die Etappe kein Rundweg ist und es keine Busverbindung gibt, brauchen Sie ein zweites Auto oder ein Taxi für die Rückfahrt.
Juni–Oktober
Gasthof Terklbauer, Zell-Freibach, 9170 Zell
Auf einen Blick
11 km, ca. 5 h, 1.250 Hm Aufstieg, 550 Hm Abstieg
Höchster Punkt: Hochobir-Gipfel 2.137 m
Mittelschwer, nicht ausgesetzt, Kondition nötig
Streckentour, keine öffentliche Rückfahrt
Unsere Tipps
Starten Sie früh am Morgen: Am Südhang wird es mittags heiß, und am Nachmittag ziehen im Sommer oft Gewitter auf.
Wer es kürzer mag, fährt über die Mautstraße zur Eisenkappler Hütte und steigt von dort in rund 2 Stunden zum Gipfel.
Oistra / Ojstra (1.577 m)22 km · 35 Min. mit dem AutoDie Oistra – slowenisch Ojstra – ist ein ruhiger Waldgipfel im Lobnig-Hochtal östlich von Bad Eisenkappel, direkt an der Grenze zu Slowenien.
Die Oistra – slowenisch Ojstra – ist ein ruhiger Waldgipfel im Lobnig-Hochtal östlich von Bad Eisenkappel, direkt an der Grenze zu Slowenien. Ausgangspunkt ist der Bauernhof Wögel, wo Sie auch parken. Auf dem kürzesten, rot-weiß-rot markierten Weg stehen Sie nach gut einer Stunde am Gipfelkreuz, das die ÖTK-Sektion Südkärnten errichtet hat; dort liegt auch ein Gipfelbuch.
Als Rundtour (knapp 10 km, rund 690 Höhenmeter, reine Gehzeit etwa zweieinhalb Stunden) steigen Sie über den Weg 671 zum Prevniksattel ab und kehren über die asphaltierte Lobnigstraße und den Wanderweg 603 zum Hof zurück. Die Tour ist mittelschwer und familientauglich, verlangt aber feste Bergschuhe und etwas Trittsicherheit. Hütten gibt es unterwegs keine – nehmen Sie Jause und ausreichend Wasser mit.
Mai–Oktober
Bauernhof Wögel, Lobnig 21, 9135 Bad Eisenkappel
Auf einen Blick
Gipfel 1.577 m, Grenzberg zu Slowenien
Rundtour ca. 9,8 km, ca. 690 Hm, ca. 2,5 h Gehzeit
Schwierigkeit mittel (T2), markierte Wege 671 und 603
Start und Parken beim Bauernhof Wögel, Lobnig
Unsere Tipps
Fahren Sie über Bad Eisenkappel ins Hochtal Lobnig an – die Zufahrt über Leppen ist zeitweise gesperrt.
Unterwegs gibt es keine Einkehr, packen Sie Proviant und Getränke ein.
Barrierefrei zur Eisenkappler Hütte (mit Zuggerät)22 km · 33 Min. mit dem AutoDas Team Inklusion des Österreichischen Alpenvereins hat diese Tour zur Eisenkappler Hütte am Hochobir für Rollstuhlfahrer mit elektrischem Zuggerät (etwa einem Swiss-Trac) beschrieben und selbst befahren.
Das Team Inklusion des Österreichischen Alpenvereins hat diese Tour zur Eisenkappler Hütte am Hochobir für Rollstuhlfahrer mit elektrischem Zuggerät (etwa einem Swiss-Trac) beschrieben und selbst befahren. Start ist vor dem Schranken der Mautstelle der Obir-Straße; von dort geht es fast durchgehend auf der asphaltierten Mautstraße bergauf bis zur Hütte auf gut 1.550 m. Hin und zurück sind es 16,2 km mit rund 670 Höhenmetern, zu über 97 Prozent Asphalt. Parken können Sie entlang der Straße vor der Mautstelle.
Rechnen Sie mit etwa fünf Stunden einschließlich Pausen. Die Steigung ist durchgehend spürbar, deshalb sind ein voll geladener Akku und eine Begleitperson sinnvoll. Sie teilen die Straße mit Autos und Radfahrern, achten Sie also auf den Verkehr. Oben lohnt die Einkehr in der ÖTK-Hütte mit Blick auf die Karawanken. Klären Sie vorab telefonisch, ob die Hütte geöffnet ist und welche Toilette bzw. welcher Zugang für Sie passt.
Juni–September
Mautstelle Obir-Straße, 9135 Bad Eisenkappel
Auf einen Blick
16,2 km hin und zurück, ca. 670 Hm
Ca. 5 h inkl. Pausen
Über 97 % asphaltierte Mautstraße
Für Rollstuhl mit Zuggerät (z. B. Swiss-Trac) erprobt
Start: Mautstelle der Obir-Straße
Unsere Tipps
Starten Sie mit vollem Akku und rechnen Sie für die Abfahrt genügend Bremsreserve ein.
Rufen Sie vorher bei der Hütte an (+43 664 4039569), ob bewirtschaftet ist.
Hochobir-Panoramastraße zur Eisenkappler Hütte22 km · 33 Min. mit dem AutoVon der Mautstelle oberhalb des Ebriachtals bei Bad Eisenkappel windet sich die Hochobir-Panoramastraße rund 8 Kilometer durch Bergwald hinauf zur Eisenkappler Hütte auf 1.553 m.
Von der Mautstelle oberhalb des Ebriachtals bei Bad Eisenkappel windet sich die Hochobir-Panoramastraße rund 8 Kilometer durch Bergwald hinauf zur Eisenkappler Hütte auf 1.553 m. Unterwegs öffnen sich immer wieder Blicke auf die Karawanken und hinunter ins Jauntal. Die schmale Bergstraße ist nur von Anfang Mai bis Ende Oktober befahrbar. Die Maut zahlen Sie am Automaten ausschließlich mit Münzen.
An der Hütte des Österreichischen Touristenklubs können Sie einkehren oder zu Fuß weitergehen: Auf einem leichten Bergweg erreichen Sie in etwa zwei Stunden den Gipfel des Hochobir (2.139 m) mit Rundblick von den Julischen Alpen bis zur Koralpe. Auch wer nicht auf den Gipfel will, findet rund um die Hütte Almwiesen für einen kurzen Spaziergang und eine Rast.
Mai–Oktober
Mautstelle Hochobir Panoramastraße, 9135 Bad Eisenkappel
Auf einen Blick
Länge ca. 8 km, Ziel Eisenkappler Hütte (1.553 m)
Befahrbar 1. Mai bis 31. Oktober
Maut nur mit Münzen, keine Karten oder Scheine
Gipfel Hochobir (2.139 m) ca. 2 Std. ab der Hütte
Unsere Tipps
Nehmen Sie genug Münzgeld mit, der Mautautomat nimmt weder Scheine noch Karten.
Im Mai ist die Hütte oft nur Freitag bis Sonntag bewirtschaftet; fragen Sie vorher telefonisch nach (+43 664 4039569).
Wandertour ins Koschutniktal (Zell)23 km · 26 Min. mit dem AutoIm Zeller Hochtal, einer der ruhigsten Gegenden Südkärntens, führt ein leichter Rundweg von Zell-Pfarre (Sele-Fara) ins Koschutniktal.
Im Zeller Hochtal, einer der ruhigsten Gegenden Südkärntens, führt ein leichter Rundweg von Zell-Pfarre (Sele-Fara) ins Koschutniktal. Sie gehen über Forst- und Güterwege sowie kurze Waldpfade an verstreuten Bergbauernhöfen vorbei bis zum Koschutnikbauer. Von dort sehen Sie besonders eindrucksvoll auf die hellen Kalkwände der Koschuta mit dem 2.136 m hohen Koschutnikturm. Danach geht es durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt.
Die Runde ist 8 km lang, hat gut 200 Höhenmeter und dauert etwa zweieinhalb Stunden. Sie eignet sich für Familien und für Hunde an der Leine. Weil rund die Hälfte asphaltiert oder geschottert ist, kommen Sie auch nach Regen gut voran. Unterwegs gibt es keine Einkehr, nehmen Sie also Jause und Getränke mit. Die Anfahrt führt von Ferlach über die kurvige Waidischer Landesstraße.
Mai–Oktober
Bushaltestelle Zell-Pfarre Mlakar, 9170 Zell
Auf einen Blick
Rundweg 8,1 km, ca. 2 h 20 min
Ca. 205 Höhenmeter, höchster Punkt 1.051 m
Leicht, viel Forst- und Güterweg
Start: Bushaltestelle Zell-Pfarre Mlakar
Unsere Tipps
Am Start selbst gibt es keine Parkplätze, parken Sie im Ortszentrum von Zell-Pfarre.
Am Vormittag liegen die Koschuta-Wände im besten Licht.
Topitza (1.649 m) – Rundweg ab Gehöft Riepl27 km · 35 Min. mit dem AutoDie Topitza ist ein bewaldeter Vorberg der Karawanken über dem Jauntal, mit einem Gipfelkreuz und Blick über das Unterkärntner Becken bis zur Saualpe.
Die Topitza ist ein bewaldeter Vorberg der Karawanken über dem Jauntal, mit einem Gipfelkreuz und Blick über das Unterkärntner Becken bis zur Saualpe. Der Rundweg beginnt beim Gehöft Riepl unter der Luschaalm, wo Sie Ihr Auto abstellen. Markiert geht es zuerst auf einer Forststraße, dann auf einem Waldsteig durch lichten Mischwald und über Wiesen zum Gipfel. Der Abstieg führt zum Gehöft Wögel, danach wandern Sie auf dem Südalpen-Weitwanderweg 603 an den Bergbauernhöfen Topitschnik und Peternel vorbei zurück zum Riepl.
Für die knapp 9 km und rund 700 Höhenmeter sollten Sie etwa 3½ bis 4 Stunden einplanen. Weil der Weg großteils im Wald verläuft, ist die Tour auch an heißen Sommertagen gut machbar und eignet sich für trittsichere Familien mit Kindern, die schon längere Wanderungen gewohnt sind. Nehmen Sie feste Schuhe und genug zu trinken mit, unterwegs gibt es keine Hütte.
Hochobir & Eisenkappler Hütte30 km · 52 Min. mit dem AutoMit 2.139 m ist der Hochobir der höchste Gipfel der Nordkarawanken – und einer der schönsten Aussichtsberge Kärntens.
Mit 2.139 m ist der Hochobir der höchste Gipfel der Nordkarawanken – und einer der schönsten Aussichtsberge Kärntens. Vom Gipfel reicht der Blick über das Drautal, den Klopeiner See und viele Kärntner Seen bis weit in die Alpen. Der bequemste Weg beginnt bei der Eisenkappler Hütte auf rund 1.555 m, die Sie über die mautpflichtige Obir-Alpenstraße mit dem Auto erreichen.
Von der Hütte führt ein gut begehbarer Wanderweg zunächst durch den Wald und dann über die Baumgrenze in etwa eineinhalb Stunden zum Gipfel. Unterwegs blühen im Sommer seltene Alpenblumen. Für Hin- und Rückweg rechnen Sie mit rund dreieinhalb Stunden Gehzeit. Sportliche Wanderer starten tiefer, etwa vom Schaidasattel oder vom Wildensteiner Wasserfall. Zum Abschluss empfiehlt sich eine zünftige Kärntner Jause auf der Terrasse der Eisenkappler Hütte.
Hütte während unserer ganzen Saison (Mai–September) bewirtschaftet
Auf einen Blick
Höhe 2.139 m, höchster Gipfel der Nordkarawanken
Eisenkappler Hütte ca. 1.555 m, Zufahrt über mautpflichtige Alpenstraße
Hütte – Gipfel ca. 1,5 Std.; hin und zurück ca. 5,8 km, ca. 3,5 Std.
Alternative Aufstiege: Schaidasattel, Wildensteiner Wasserfall
Unsere Tipps
Mautgebühr in bar bereithalten.
Früh aufbrechen – im Sommer bilden sich nachmittags oft Gewitter.
Auch im Hochsommer eine warme Schicht mitnehmen, am Gipfel ist es windig.
Öffnungszeiten der Hütte im Frühsommer vorab prüfen.
Eisenkappler Hütte (1.553 m)30 km · 53 Min. mit dem AutoDie Eisenkappler Hütte des Österreichischen Touristenklubs (ÖTK) liegt auf 1.553 m Seehöhe an der Flanke des Hochobir.
Die Eisenkappler Hütte des Österreichischen Touristenklubs (ÖTK) liegt auf 1.553 m Seehöhe an der Flanke des Hochobir. Sie erreichen sie mit dem Auto über die mautpflichtige Obir-Straße von Bad Eisenkappel aus und parken direkt bei der Hütte. Damit gehört sie zu den wenigen Berghütten der Gegend, bei denen auch Familien mit kleinen Kindern oder weniger geübte Geher ohne langen Aufstieg auf Almhöhe sitzen – mit freiem Blick auf die Karawanken.
Für Wanderer ist die Hütte der übliche Ausgangspunkt für den Hochobir (2.139 m): Der markierte Steig führt in etwa eineinhalb Stunden zum Gipfel. Wer nicht ganz hinauf möchte, macht einen kurzen Spaziergang über die Almwiesen und kehrt danach zur Jause ein. Die Hütte ist von Mai bis Oktober bewirtschaftet und hat auch Schlafplätze; für eine Übernachtung sollten Sie vorher anrufen. Nehmen Sie feste Schuhe und eine Jacke mit, oben ist es spürbar kühler als am See.
Mai–Oktober
Eisenkappler Hütte, Eisenkappel 145, 9135 Bad Eisenkappel
Auf einen Blick
Seehöhe 1.553 m, Zufahrt über Mautstraße, Parkplatz bei der Hütte
Betreiber ÖTK, Pächter Reinhard Gesson
Bewirtschaftet Mai bis Oktober
Gipfel Hochobir (2.139 m) ca. 1,5 h
Tel. +43 664 4039569
Unsere Tipps
Die Maut wird in Münzen bezahlt – nehmen Sie Kleingeld mit.
In der Vor- und Nachsaison vorher anrufen, ob die Hütte geöffnet hat.
Sonnenaufgang am Hochobir (2.139 m)30 km · 53 Min. mit dem AutoDer Hochobir ist der höchste Berg der Nordkarawanken, und an klaren Sommermorgen ist sein Gipfel einer der schönsten Plätze, um die Sonne aufgehen zu sehen.
Der Hochobir ist der höchste Berg der Nordkarawanken, und an klaren Sommermorgen ist sein Gipfel einer der schönsten Plätze, um die Sonne aufgehen zu sehen. Mit dem Auto fahren Sie über die rund 8 km lange Obir-Mautstraße bis zur Eisenkappler Hütte auf 1.553 m. Von dort gehen Sie im Dunkeln mit Stirnlampe auf einem gut markierten, technisch leichten Weg in etwa zwei Stunden und rund 590 Höhenmetern zum Gipfelkreuz.
Oben reicht der Blick nach Westen bis zu den Hohen Tauern, im Norden zur Saualpe, im Osten zur Petzen, im Süden zu den Karawanken und Steiner Alpen. Unter dem Gipfel finden Sie Mauerreste des alten Rainer-Schutzhauses. Hier stand eine der ersten Wetterstationen der Alpen, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Planen Sie für Hin- und Rückweg vier bis fünf Stunden ein. Nehmen Sie Stirnlampe, warme Kleidung, Windjacke und ein Frühstück mit. Geeignet ist die Tour für trittsichere Erwachsene und größere Kinder mit etwas Ausdauer.
Mai–Oktober (Mautstraße 1. 5.–31. 10.), Sonnenaufgang am schönsten Juni–September
Eisenkappler Hütte, Hochobir Panoramastraße, 9135 Bad Eisenkappel
Auf einen Blick
Gipfel 2.139 m, Start Eisenkappler Hütte 1.553 m
Aufstieg ca. 2 Std., rund 590 Höhenmeter
Obir-Mautstraße ca. 8 km, Maut nur in Münzen
Mautstraße geöffnet 1. Mai bis 31. Oktober
Unsere Tipps
Rechnen Sie im Juni und Juli mit einem Start an der Hütte gegen 3 Uhr früh, da die Sonne schon kurz nach 5 Uhr aufgeht.
Halten Sie genug Münzen für die Mautstelle bereit, denn Scheine und Karten werden nicht angenommen.
Wenn Sie es ruhiger angehen möchten, kehren Sie nach dem Abstieg in der Eisenkappler Hütte ein.
Klagenfurter Hütte im Bärental51 km · 1 Std. 25 Min. mit dem AutoDie Klagenfurter Hütte des Alpenvereins steht auf 1.663 m Seehöhe auf der Matschacher Alm, direkt unter Hochstuhl und Bielschitza an der Grenze zu Slowenien.
Die Klagenfurter Hütte des Alpenvereins steht auf 1.663 m Seehöhe auf der Matschacher Alm, direkt unter Hochstuhl und Bielschitza an der Grenze zu Slowenien. Der bequemste Zustieg beginnt am Parkplatz Johannsenruhe am Ende der Bärentalstraße (Gemeinde Feistritz im Rosental): Auf dem markierten Weg 603 gehen Sie über eine breite Schotterforststraße, die sich auf markierten Abkürzungen umgehen lässt, und sind in etwa einer bis eineinhalb Stunden mit rund 420 Höhenmetern oben. Der Weg eignet sich auch für Familien mit trittsicheren Kindern.
Auf der Hütte kocht die Küche täglich von 11 bis 20 Uhr, auf der Terrasse sitzen Sie mit Blick auf die Karawankenwände. Von hier aus können Sie weitergehen: auf den Geißberg (Kosiak, 2.011 m) in rund einer Stunde, auf die Bielschitza in etwa einer Stunde oder auf den Hochstuhl (2.249 m), den höchsten Karawankengipfel, in rund zweieinhalb Stunden. Wer übernachten möchte, bringt einen Hüttenschlafsack mit.
Juni–Oktober
Parkplatz Johannsenruhe, Bärentalstraße, 9181 Feistritz im Rosental
Auf einen Blick
Seehöhe 1.663 m, Matschacher Alm
Zustieg ab Parkplatz Johannsenruhe ca. 1–1,5 h, rund 420 Hm, Weg 603
Küche täglich 11–20 Uhr, Juni bis Oktober
Bis 39 Schlafplätze, Tel. +43 4228 20516
Unsere Tipps
Für Bielschitza, Hochstuhl und Vertatscha führt der Weg über die Grenze nach Slowenien – nehmen Sie einen Ausweis mit.
Das letzte Stück der Bärentalstraße zur Johannsenruhe ist Schotter; parken Sie bei Bedarf schon bei der Stouhütte weiter unten und rechnen Sie mit 1,5 bis 2 Stunden Gehzeit.
Panoramaweg Diex29 km · 31 Min. mit dem AutoDiex liegt auf rund 1.150 Metern auf einem Sonnenplateau am Südrand der Saualpe und gilt mit über 2.000 Sonnenstunden im Jahr als einer der sonnigsten Orte Kärntens.
Diex liegt auf rund 1.150 Metern auf einem Sonnenplateau am Südrand der Saualpe und gilt mit über 2.000 Sonnenstunden im Jahr als einer der sonnigsten Orte Kärntens. Der Panoramaweg ist eine gemütliche Runde von gut 12 Kilometern und rund 320 Höhenmetern: Vom Gemeindeamt geht es Richtung Haimburgerberg, vorbei am Gasthof Petschnighof und an verstreuten Bauernhöfen über das Verhounigkreuz nach Grafenbach und von dort zurück nach Diex. Unterwegs blicken Sie weit über das Jauntal bis zu den Karawanken.
Für die Runde sollten Sie etwa dreieinhalb Stunden einplanen. Die Wege sind breit, teils asphaltiert und kinderwagentauglich – eine gute Wahl für Familien und für Tage, an denen es im Tal heiß ist. Vor oder nach der Wanderung lohnt ein Blick in die Wehrkirche hl. Martin mitten im Ort, eine der am besten erhaltenen Wehrkirchenanlagen Kärntens. Hunde sind an der Leine willkommen.
Mai–Oktober
Gemeindeamt Diex, 9103 Diex
Auf einen Blick
Rundweg 12,1 km, ca. 3½ h
Auf- und Abstieg je ca. 320 Hm, höchster Punkt 1.317 m
Leicht, breite Wege, kinderwagentauglich
Start und Parkplatz beim Gemeindeamt Diex
Unsere Tipps
Nehmen Sie Sonnenschutz mit – auf dem Plateau gibt es nur wenig Schatten.
Im Gasthof Petschnighof am Weg können Sie einkehren; Öffnungszeiten vorher prüfen.
Wandern in Diex29 km · 31 Min. mit dem AutoDiex liegt auf rund 1.150 Metern auf einem Sonnenplateau am Südhang der Saualpe und zählt mit über 2.000 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnigsten Bergdörfern Österreichs.
Diex liegt auf rund 1.150 Metern auf einem Sonnenplateau am Südhang der Saualpe und zählt mit über 2.000 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnigsten Bergdörfern Österreichs. Rund um den Ort führen über 100 Kilometer markierte Wege durch Wald, über Almwiesen und vorbei an Bauernhöfen, Wallfahrtskirchen und Kraftplätzen. Ausgangspunkt ist meist die Wehrkirche St. Martin im Ortszentrum, eine der am besten erhaltenen Wehrkirchenanlagen Kärntens.
Ein guter Einstieg ist der Panoramaweg Diex: rund 12 Kilometer in etwa dreieinhalb Stunden, mit weitem Blick über das Jauntal bis zu den Karawanken und einem Abstecher zur spätgotischen Kirche St. Magdalena in Grafenbach. Die Runde ist mittelschwer und auch für Familien mit wanderfreudigen Kindern machbar. Nehmen Sie feste Schuhe, Sonnenschutz und genug zu trinken mit, denn auf dem Plateau gibt es wenig Schatten.
Mai–Oktober
Gemeindeamt Diex, Diex, 9103 Diex
Auf einen Blick
Über 100 km markierte Wege
Wanderkarte um 1 € im Gemeindeamt Diex
Panoramaweg ca. 12 km, ca. 3,5 h, höchster Punkt ca. 1.320 m
Ortszentrum auf ca. 1.150 m Seehöhe
Unsere Tipps
Die Wanderkarte bekommen Sie während der Amtsstunden im Gemeindeamt, die Touren finden Sie auch auf touren.kaernten.at.
Heben Sie sich die Runde für einen klaren Tag auf, dann reicht der Blick bis zu den Karawanken.
Hüttenrunde auf der Saualpe (IVV-Wanderweg)50 km · 1 Std. mit dem AutoDie Saualpe ist ein breiter, sanft gewellter Höhenzug zwischen Görtschitz- und Lavanttal, dessen Almwiesen weit über die Baumgrenze reichen.
Die Saualpe ist ein breiter, sanft gewellter Höhenzug zwischen Görtschitz- und Lavanttal, dessen Almwiesen weit über die Baumgrenze reichen. Diese Runde beginnt bei der Steinerhütte in St. Oswald oberhalb von Eberstein und führt zunächst hinauf zum Gipfelkreuz des Großen Sauofen. Über das offene Plateau wandern Sie hinüber zur Wolfsberger Hütte auf der Lavanttaler Seite, weiter über das Ladinger Kreuz zur Gertrusk und zum Eisernen Kreuz. Zurück geht es über eine Alm und durch den Wald entlang einer ehemaligen Skipiste.
Für die rund 11 Kilometer brauchen Sie etwa vier Stunden reine Gehzeit. Die Wege sind gut markiert und technisch einfach, verlangen aber etwas Ausdauer. Auf der Hochfläche gibt es kaum Schatten, und bei Nebel ist die Orientierung schwierig – nehmen Sie Wind- und Regenjacke, Sonnenschutz und ausreichend Wasser mit und brechen Sie bei Gewittergefahr früh auf. Zur Einkehr bieten sich die Wolfsberger Hütte und die Steinerhütte an. Nehmen Sie Hunde an die Leine, auf den Almen weidet Vieh.
Juni–September
Steinerhütte, St. Oswald, 9372 Eberstein
Auf einen Blick
Rundtour ca. 11 km, ca. 4 Std. Gehzeit
Ca. 600 Höhenmeter im Auf- und Abstieg, mittelschwer
Start und Ziel: Steinerhütte in St. Oswald (Eberstein), Parkplatz bei der Hütte
Zechhütte auf der Saualpe58 km · 1 Std. 5 Min. mit dem AutoDie Zechhütte liegt auf rund 1.500 m an der Lavanttaler Seite der Saualpe, oberhalb von Wolfsberg in Aichberg.
Die Zechhütte liegt auf rund 1.500 m an der Lavanttaler Seite der Saualpe, oberhalb von Wolfsberg in Aichberg. Die bewirtschaftete Hütte ist bekannt für deftige Kost in großen Portionen – Brettljause, belegte Brote und Schweinsbraten – in uriger Atmosphäre. Sie ist zugleich Ausgangspunkt der Saualpen-Hüttenrunde, etwa in rund 1,5 Stunden zur Wolfsberger Hütte. Anfahrt über die A2, Abfahrt Wolfsberg Süd und die Reisberger Straße.
Bitte Öffnungszeiten vorab beim Betrieb erfragen.
Sommer bis Herbst (Öffnungszeiten vorab erfragen)
Zechhütte, Aichberg, 9400 Wolfsberg
Auf einen Blick
Seehöhe ca. 1.500 m, Gemeinde Wolfsberg (Aichberg)
Hüttenkost: Brettljause, Schweinsbraten
Start der Saualpen-Hüttenrunde (u. a. zur Wolfsberger Hütte ca. 1,5 Std.)
Unser Tipp
Rufen Sie vorher an: Öffnungstage sind nicht veröffentlicht, und an Herbstsonntagen ist die Hütte oft voll.
Kogelhütte „Mei Hoamat“ (Saualpe)60 km · 1 Std. 5 Min. mit dem AutoDie familiengeführte Kogelhütte liegt auf rund 1.400 m auf einem Ausläufer der Saualpe oberhalb von Wolfsberg.
Die familiengeführte Kogelhütte liegt auf rund 1.400 m auf einem Ausläufer der Saualpe oberhalb von Wolfsberg. Von der Terrasse blicken Sie weit über das Lavanttal. Auf den Tisch kommen bodenständige Gerichte, eine klassische Jause und hausgemachte Mehlspeisen. Die Hütte ist mit dem Auto über Prebl erreichbar. Sie ist auch ein Ziel für Wanderungen ab Wolfsberg und eine gute Rast auf einer Saualpe-Tour.
Sommer, Mi–So
Kogelhütte Mei Hoamat, Prebl 81, 9461 Prebl
Auf einen Blick
Mi–So geöffnet, Mo/Di Ruhetag
Warme Küche 11:30–20:00
Prebl 81, 9461 Prebl (Wolfsberg), ca. 1.400 m
Tel. +43 664 1635143
Unsere Tipps
Der Weg dorthin ist weit, verbinden Sie den Besuch am besten mit einer Wanderung auf der Saualpe oder einem Tag im Lavanttal.
Vor allem außerhalb der Hauptsaison sollten Sie vorher anrufen, ob geöffnet ist.
Schwarzkogelhütte am Klippitztörl75 km · 1 Std. 5 Min. mit dem AutoDie Schwarzkogelhütte liegt auf 1.546 m am Klippitztörl auf der Saualpe, direkt an der Skipiste und gleich beim Parkplatz.
Die Schwarzkogelhütte liegt auf 1.546 m am Klippitztörl auf der Saualpe, direkt an der Skipiste und gleich beim Parkplatz. Seit 2019/20 führt sie Familie Deixelberger. Im Sommer gibt es Hausmannskost, Jausen und selbstgemachtes Eis. Die Hütte passt gut als Einkehr nach einer Wanderung auf den Hohenwart (1.818 m) oder nach einem Besuch der Sommerrodelbahn am Klippitztörl.
Mai–Oktober (Sommerbetrieb)
Schwarzkogelhütte, Kliening 50, 9462 Bad St. Leonhard im Lavanttal
Auf einen Blick
1.546 m, an der Piste, eigener Parkplatz
Kliening 50, 9462 Bad St. Leonhard im Lavanttal
Hausmannskost, Jause, hausgemachtes Eis
Tel. +43 4350 22470
Unsere Tipps
Rufen Sie vor der Anfahrt kurz an, ob geöffnet ist, denn feste Ruhetage sind online nicht angegeben.
Die Wanderung zum Hohenwart beginnt beim Parkplatz vor der Hütte.
Christian-Koschlak-Gedenkklettersteig (Trobefelsen)14 km · 47 Min. mit dem Rad · 15 Min. mit dem AutoKurz vor Bad Eisenkappel ragt über der Vellach der Trobefelsen auf.
Kurz vor Bad Eisenkappel ragt über der Vellach der Trobefelsen auf. Durch ihn führt der Christian-Koschlak-Gedenkklettersteig, benannt nach dem langjährigen Obmann der örtlichen Bergrettung, der die Klettersteige hier aufgebaut hat. Der Einstieg liegt eine Gehminute vom Klettersteigparkplatz entfernt. Auf rund 130 Höhenmetern und etwa 500 Metern Stahlseil klettern Sie über Felsbänder, Balken und eine Seilbrücke und durch eine kleine Höhle bis hinauf zur Ruine der Türkenschanze. Die Schlüsselstellen sind mit C bewertet, direkt an der Höhle wartet eine C/D-Variante, viele Passagen sind leichter (B/C und B).
Für die Tour brauchen Sie etwa eine Stunde, für den Abstieg auf einem Waldweg zurück zum Parkplatz rund 15 Minuten. Der Steig passt gut zu einem halben Tag in Bad Eisenkappel oder für den Einstieg in die Saison. Dafür braucht es aber Kraft in den Armen. Bringen Sie Klettersteigset, Helm und Handschuhe mit. Gleich daneben beginnen der schwierigere Türkenkopf-Klettersteig und der kurze Speedy-Übungssteig.
Mai–Oktober (bei trockenem Wetter)
Klettersteigparkplatz Trobefelsen an der Vellach, 9135 Bad Eisenkappel
Auf einen Blick
Schwierigkeit C, Variante C/D
ca. 130 Hm, ca. 500 m Stahlseil
Kletterzeit ca. 1 Std., Abstieg ca. 15 Min.
Zustieg 1 Min. vom Klettersteigparkplatz an der Vellach (ca. 530 m)
Ausstieg bei der Ruine Türkenschanze
Unsere Tipps
Bei Nässe sollten Sie nicht einsteigen, der Fels wird dann rutschig.
Wenn Sie zum ersten Mal klettern, üben Sie vorher am Speedy-Klettersteig direkt nebenan.
Übungsklettersteig „Speedy“ (Bad Eisenkappel)14 km · 47 Min. mit dem Rad · 15 Min. mit dem AutoKurz vor Bad Eisenkappel liegt direkt am Ufer der Vellach der kleine Übungsklettersteig „Speedy“. Er wurde zum Üben angelegt: Sie gewöhnen sich hier an Klettersteigset, Seilsicherung und Trittbügel, bevor Sie sich an längere Steige wagen.
Kurz vor Bad Eisenkappel liegt direkt am Ufer der Vellach der kleine Übungsklettersteig „Speedy“. Er wurde zum Üben angelegt: Sie gewöhnen sich hier an Klettersteigset, Seilsicherung und Trittbügel, bevor Sie sich an längere Steige wagen. Vom Klettersteig-Parkplatz gehen Sie etwa drei Minuten flussentlang zum Einstieg, die Querung selbst dauert rund eine Viertelstunde und überwindet etwa 20 Höhenmeter. Zurück geht es auf demselben Weg.
Die Sicherung mit durchgehendem 14-mm-Stahlseil und Klammern ist sehr gut, die schwierigste Stelle (B/C) liegt etwa am höchsten Punkt der Querung. Damit eignet sich „Speedy“ für Einsteiger und klettersteigerfahrene Kinder in Begleitung. Wer danach mehr will, findet am selben Parkplatz den Einstieg zum Koschlak-Klettersteig (C) und weiter flussabwärts den anspruchsvollen Türkenkopf-Klettersteig (D/E). Bringen Sie vollständige Klettersteigausrüstung und Helm mit.
Mai–Oktober
Klettersteig-Parkplatz Trobefelsen, B82, 9135 Bad Eisenkappel
Auf einen Blick
Schwierigkeit B/C, Übungssteig
ca. 20 Hm Kletterstrecke, Kletterzeit ca. 15 Min.
Zustieg ca. 3 Min. vom Parkplatz an der Vellach
Frei zugänglich – Sperren nach Unwettern meldet die Gemeinde Bad Eisenkappel
Unsere Tipps
Kombinieren Sie den Übungssteig mit dem Koschlak-Klettersteig, der am selben Parkplatz beginnt.
Klettersektoren der Bergrettung in Bad Eisenkappel16 km · 56 Min. mit dem Rad · 20 Min. mit dem AutoNeben dem großen Klettergarten beim Berghof Brunner gibt es oberhalb von Bad Eisenkappel die Sektoren der Bergrettung, etwa 20 Gehminuten von den Brunner-Sektoren entfernt, auf rund 700 m Seehöhe.
Neben dem großen Klettergarten beim Berghof Brunner gibt es oberhalb von Bad Eisenkappel die Sektoren der Bergrettung, etwa 20 Gehminuten von den Brunner-Sektoren entfernt, auf rund 700 m Seehöhe. Fünf Wände mit 15 bis 35 m Höhe bieten rund 40 Routen von 4a bis 8a, vor allem Wand- und Plattenkletterei an festem, griffigem Kalk mit Leisten, Schuppen und Löchern. Die Routen wurden komplett neu saniert und sind gut abgesichert, die Einstiege liegen meist ebenerdig oder auf kleinen Terrassen.
Die Wände sind nach Süden ausgerichtet und meist ruhiger als die Sektoren beim Berghof Brunner. Im Hochsommer wird es in der Mittagssonne heiß. Klettern Sie dann am besten früh am Morgen oder am späten Nachmittag. Vom Umlenker blicken Sie über Bad Eisenkappel. Ausrüstung (Seil, Expressschlingen, Helm) müssen Sie selbst mitbringen. Das Gebiet eignet sich für Kletterer mit Vorstiegserfahrung.
März–November
Berghof Brunner, Lobnig, 9135 Bad Eisenkappel
Auf einen Blick
Rund 40 Routen, 4a bis 8a
5 Wände, 15–35 m hoch, Südausrichtung
Fester, griffiger Kalk, Routen neu saniert
Zustieg ca. 20 min von den Sektoren beim Berghof Brunner
Unsere Tipps
Parken Sie beim Berghof Brunner und fragen Sie dort nach dem genauen Zustieg zu den Bergrettungs-Sektoren.
Wegen der Südlage sind die Wände auch an sonnigen Frühjahrs- und Herbsttagen gut kletterbar.
Walter-Mory-Klettersteig (Petzen)24 km · 29 Min. mit dem AutoKnapp unterhalb der Bergstation der Petzen-Kabinenbahn verläuft der kurze, aber anspruchsvolle Walter-Mory-Klettersteig.Ermäßigt mit Aktiv Card
Knapp unterhalb der Bergstation der Petzen-Kabinenbahn verläuft der kurze, aber anspruchsvolle Walter-Mory-Klettersteig. Er ist fast durchgehend mit Drahtseilen gesichert, Querungen und Platten sind mit Eisenstiften entschärft. Der Einstieg liegt auf etwa 1.530 m, der Ausstieg bei der Feuerstelle unter der Bergstation auf 1.695 m, ein Zwischenausstieg auf 1.600 m erlaubt einen vorzeitigen Abbruch. Der Schlussteil über einen Pfeiler ist sehr steil. Für den Steig selbst sollten Sie rund 45 Minuten einplanen, für den Zustieg noch einmal so viel.
Am bequemsten fahren Sie mit der Kabinenbahn hinauf und steigen über den Krischasteig (Markierung P3/603) zum Einstieg ab. Ohne Bahn wäre der Zustieg ab der Talstation im Verhältnis zur kurzen Kletterei sehr lang. Klettergurt, Klettersteigset und Helm sind Pflicht, außerdem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Weniger Geübte sollten sich zusätzlich mit einem Seil sichern lassen.
Mit dem Sommerbetrieb der Petzen-Bergbahn, etwa Juni bis Oktober
Petzen Bergbahnen Talstation, 9143 Feistritz ob Bleiburg
Auf einen Blick
Schwierigkeit C bis C/D
Ca. 165 Höhenmeter, Einstieg 1.530 m, Ausstieg 1.695 m
Klettersteig ca. 45 min, Zustieg ca. 45 min
Zugang mit der Petzen-Kabinenbahn ab Feistritz ob Bleiburg
Unsere Tipps
Nach Regen meiden: Der teils erdige Untergrund wird dann sehr rutschig.
Den Steig gut mit einer Gipfelwanderung zur Hochpetzen oder zum Knieps verbinden.
Klettersteig & Klettergarten Ruine Rabenstein41 km · 48 Min. mit dem AutoUnter der Burgruine Rabenstein, hoch über dem Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal, liegt ein frei zugänglicher Kletterfelsen des Alpenvereins.
Unter der Burgruine Rabenstein, hoch über dem Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal, liegt ein frei zugänglicher Kletterfelsen des Alpenvereins. In der Südostwand gibt es rund 70 eingerichtete Sportkletterrouten vom 4. bis zum 10. Grad, im linken Wandteil führt seit 2021 ein Klettersteig auf den Burgfelsen. Er hat etwa 120 Höhenmeter, ist überwiegend B bis B/C und nur an einer kurzen, steilen Stelle C. Eine kleine Seilbrücke und eine lange Nepalbrücke sorgen für Abwechslung, und die Absicherung gilt als sehr gut.
Vom Parkplatz beim Gasthaus Rabensteiner sind Sie in etwa fünf Minuten über einen Feldweg am Einstieg, der mit einem roten Kreis mit Kreuz markiert ist. Für den Steig rechnen Sie mit rund 45 Minuten, der Abstieg von der Ruine an der Nordseite dauert etwa zehn Minuten. Er eignet sich gut für Einsteiger und Familien mit klettersteigerfahrenen Kindern. Oben haben Sie einen weiten Blick über das Lavanttal und auf das Stift. Eine komplette Klettersteigausrüstung mit Helm ist Pflicht.
Mai–Oktober (bei trockenem Wetter)
Klettergarten Ruine Rabenstein, 9470 St. Paul im Lavanttal
Auf einen Blick
Klettersteig Schwierigkeit B/C, eine Stelle C
ca. 120 Hm, Kletterzeit ca. 45 min, gesamt ca. 1 h
Klettergarten: rund 70 Routen, 4.–10. Grad (UIAA)
frei zugänglich, ohne Eintritt
Zustieg 5 min vom Parkplatz Gasthaus Rabensteiner
Unsere Tipps
Bei Nässe ist der Steig rutschig und nicht zu empfehlen – planen Sie ihn für einen trockenen Tag.
Danach lohnt ein Besuch im Stift St. Paul mit seinen Kunstschätzen gleich unterhalb.
Die Gerlitzen (1.911 m) ist der Hausberg am Nordufer des Ossiacher Sees. Von der Talstation in Annenheim (550 m) fahren Sie mit der Kanzelbahn I zur Kanzelhöhe (1.440 m) und von dort mit der neuen 10er-Kabinenbahn Kanzelbahn II weiter bis knapp unter den Gipfel. Oben blicken Sie über den Ossiacher See, Villach und den Wörthersee bis zu den Karawanken und den Julischen Alpen. Wanderwege führen über Almen zu bewirtschafteten Hütten. Am Gipfel starten bei passendem Wetter Paragleiter.
Für Familien gibt es an der Kanzelhöhe das Kinderland mit Sommer-Tubing und Bungee-Trampolin sowie einen kostenlosen Kids Bike Park mit Radverleih. Dazu kommen ein Waldhochseilgarten mit 160 Stationen und Ziplines ab 3 Jahren, ein Minigolfplatz und ein 3D-Bogenparcours. Planen Sie einen ganzen Tag ein und nehmen Sie auch im Hochsommer eine Jacke mit.
Ende Mai – Anfang November
Kanzelbahn Talstation, Annenheim, 9520 Treffen am Ossiacher See
Kärnten Card: 1 × täglich freie Berg- und Talfahrt (Kanzel-, Moser- und Pöllingerbahn), Normalpreis € 38,50
Auf einen Blick
Talstation 550 m, Kanzelhöhe 1.440 m, Gipfel 1.911 m
Berg- und Talfahrt bis zum Gipfel: Erw. € 36,50 / Kind € 20,50, Juli–Aug. € 38,50 / € 21,50 (Stand 2026)
Kids Bike Park kostenlos, Ende Mai bis Anfang September 10–16:40 Uhr
Kinderland mit Tubing und Trampolin Ende Juni bis Mitte September
Herbstbetrieb bis Anfang November
Unsere Tipps
Fahren Sie an klaren Vormittagen hinauf, dann reicht die Sicht am weitesten.
Kinder unter 6 Jahren fahren auf dem Schoß der Eltern gratis mit.
Villacher Alpenstraße (Dobratsch)78 km · 1 Std. 5 Min. mit dem AutoDie mautpflichtige Villacher Alpenstraße windet sich von der Mautstelle am Stadtrand von Villach auf 16,5 Kilometern rund 1.200 Höhenmeter hinauf bis zur Rosstratte auf über 1.700 Metern.Gratis mit Kärnten Card
Die mautpflichtige Villacher Alpenstraße windet sich von der Mautstelle am Stadtrand von Villach auf 16,5 Kilometern rund 1.200 Höhenmeter hinauf bis zur Rosstratte auf über 1.700 Metern. Unterwegs gibt es mehrere Aussichtspunkte und Parkplätze; besonders lohnend ist der Halt an der Roten Wand, wo eine Aussichtsplattform über die Abbruchkante des Dobratsch hinausragt und den Blick ins Gailtal und zu den Julischen Alpen freigibt. Bei der Aichingerhütte liegt der Alpengarten Villacher Alpe mit rund 800 Alpenpflanzen.
Von der Rosstratte aus wandern Sie im Naturpark Dobratsch auf breiten Wegen in etwa zwei Stunden zum Gipfel mit Gipfelhaus und den beiden Kirchen; kürzere Runden über die Almwiesen eignen sich auch für Familien. Nehmen Sie feste Schuhe, Sonnenschutz und eine warme Jacke mit – oben ist es oft deutlich kühler und windiger als im Tal.
ganzjährig befahrbar (Nachtfahrverbot); Wandern und Alpengarten im Sommer
Mautstelle Villacher Alpenstraße, 9500 Villach
Kärnten Card: 1 × täglich freie Benützung der Mautstraße (Mitfahrer ohne Karte € 7), Normalpreis Pkw € 23,50
Naturpark Dobratsch – Bergsturzgebiet Schütt80 km · 1 Std. 5 Min. mit dem AutoAm 25. Jänner 1348 löste ein Erdbeben in Friaul an der Südflanke des Dobratsch einen gewaltigen Bergsturz aus: Rund 150 Millionen Kubikmeter Fels stürzten ins Gailtal.
Am 25. Jänner 1348 löste ein Erdbeben in Friaul an der Südflanke des Dobratsch einen gewaltigen Bergsturz aus: Rund 150 Millionen Kubikmeter Fels stürzten ins Gailtal. Das Ablagerungsgebiet, die Schütt, ist heute das größte Bergsturzgebiet der Ostalpen und Teil des Naturparks Dobratsch. Zwischen mächtigen Felsblöcken wachsen lichte Föhrenwälder, darüber sehen Sie die helle Abbruchkante der Roten Wand.
Ein einfacher, fast ebener Rundweg von gut 7,5 Kilometern beginnt beim Feuerwehrhaus in Oberschütt (Villach) und führt auf breiten Schotterwegen am alten Gail-Flussbett und an einem Wehr von 1903 vorbei zur Almwirtschaft Schütt und zurück. Rechnen Sie mit rund zwei Stunden reiner Gehzeit, der Weg eignet sich auch für Familien und Hunde. Festes Schuhwerk und Wasser genügen; einkehren können Sie in der Almwirtschaft.
ganzjährig, am schönsten Frühling bis Herbst
Freiwillige Feuerwehr Schütt, Schütter Straße 116, 9504 Villach-Oberschütt
Auf einen Blick
Bergsturz 25. 1. 1348, ca. 150 Mio. m³ Gestein
Größtes Bergsturzgebiet der Ostalpen, Naturpark seit 2002
Rundweg ab Oberschütt: ca. 7,7 km, ca. 2 Std., rund 70 Hm
Anfahrt: A2-Ausfahrt Villach-Warmbad, dann L30 Schütter Straße
Unsere Tipps
Den besten Blick von oben auf die Schütt und die Rote Wand haben Sie von der Aussichtsplattform beim Alpengarten an der Villacher Alpenstraße.
Der Jägersteig am Dobratsch ist derzeit wegen Unwetterschäden nicht begehbar – bleiben Sie auf den markierten Wegen.
Die Nockalmstraße verbindet Ebene Reichenau mit Innerkrems. Auf rund 35 Kilometern und 52 Kehren führt sie durch den Biosphärenpark Nockberge, eine Landschaft aus runden, grasbewachsenen Bergkuppen, Almen und Zirbenwäldern. Die beiden höchsten Punkte liegen an der Eisentalhöhe (2.049 m) und an der Schiestelscharte (2.027 m). Die Steigung beträgt höchstens 12 Prozent, die Straße ist ruhig zu fahren und auch für weniger geübte Auto-, Motorrad- und Radfahrer geeignet. Ohne Halt sind Sie etwa 45 Minuten unterwegs, mit Pausen sollten Sie einen ganzen Tag einplanen.
Unterwegs gibt es mehrere bewirtschaftete Almhütten, Lehrpfade, kurze Wanderwege, eine Heilquelle in Karlbad und Ausstellungen zu Almwirtschaft und Natur, darunter das Biosphärenparkzentrum Nockalmhof. Für Kinder gibt es Spielplätze und eine Kindererlebniswelt. Von uns aus fahren Sie am besten über Feldkirchen nach Ebene Reichenau und beginnen dort an der Südeinfahrt. Auf über 2.000 Metern ist es oft deutlich kühler und windiger als am See, nehmen Sie deshalb eine warme Jacke mit.
Alpengarten Villacher Alpe91 km · 1 Std. 15 Min. mit dem AutoAuf knapp 1.500 Metern, zwischen der Villacher Alpenstraße und dem Abbruch zur Schütt, wächst im Alpengarten Villacher Alpe auf etwa einem Hektar eine Sammlung von mehr als 800 Alpenpflanzen in 27 Pflanzenbereichen – vom Edelweiß bis zu seltenen Arten der …
Auf knapp 1.500 Metern, zwischen der Villacher Alpenstraße und dem Abbruch zur Schütt, wächst im Alpengarten Villacher Alpe auf etwa einem Hektar eine Sammlung von mehr als 800 Alpenpflanzen in 27 Pflanzenbereichen – vom Edelweiß bis zu seltenen Arten der Südalpen. Die Pflanzen sind beschildert, Infotafeln erklären Standorte und Besonderheiten.
Vom Parkplatz P6 „Rote Wand“ an der mautpflichtigen Alpenstraße sind es nur wenige Gehminuten. Für den Rundgang reichen 45 Minuten bis eine Stunde; vom Gartenrand blicken Sie auf die Rote Wand und hinunter ins Gailtal. Am schönsten blüht es im Juni und Juli. Der Besuch lässt sich gut mit einer Wanderung zum Dobratsch-Gipfel oder einem Halt an den Aussichtsplattformen der Alpenstraße verbinden. Nehmen Sie eine Jacke mit – auf dieser Höhe ist es auch im Sommer frisch.
Anfang Juni bis Ende August
Alpengarten Villacher Alpe, Parkplatz P6, Villacher Alpenstraße, 9530 Bad Bleiberg
Auf einen Blick
Über 800 Alpenpflanzen in 27 Bereichen
Seehöhe knapp 1.500 m, am Parkplatz P6 der Villacher Alpenstraße
Geöffnet Anfang Juni bis Ende August, täglich 9–18 Uhr
Goldeck – Bergbahn & Panoramastraße107 km · 1 Std. 25 Min. mit dem AutoDer Goldeck (2.142 m) ist der Hausberg von Spittal an der Drau und überragt den Millstätter See und das Drautal.Gratis mit Kärnten Card
Der Goldeck (2.142 m) ist der Hausberg von Spittal an der Drau und überragt den Millstätter See und das Drautal. Auf zwei Wegen kommen Sie hinauf: Die Talbahn bringt Sie von Baldramsdorf auf 1.780 Meter zum Speichersee mit der Seehütte. Alternativ führt die mautpflichtige Goldeck Panoramastraße von Zlan in der Gemeinde Stockenboi rund 14,5 Kilometer bis zum Parkplatz Seetal auf etwa 1.900 Meter.
Von der Bergstation steigen Sie über den Steig Nr. 31 zum Gipfel auf. Eine schöne Runde führt über den Grat zum Martennock und zurück über die Goldeckhütte, dafür brauchen Sie drei bis vier Stunden. Bei guter Sicht sehen Sie bis zum Großglockner. Im Sommer gibt es an der Bergstation eine Tubingbahn. In den Ferien findet montags, mittwochs und freitags ein kostenloses Familienprogramm statt. Der Goldeck eignet sich für einen ganzen Ausflugstag, am besten verbunden mit Spittal oder dem Millstätter See.
Juli – September (Bahn), Mai – Oktober (Panoramastraße)
Malta-Hochalmstraße & Kölnbreinsperre133 km · 1 Std. 40 Min. mit dem AutoDie Malta-Hochalmstraße führt auf 14,4 Kilometern von der Mautstelle bei der Falleralm durch in den Fels gehauene Tunnel und enge Kehren hinauf zur Kölnbreinsperre auf 1.902 Metern.Gratis mit Kärnten Card
Die Malta-Hochalmstraße führt auf 14,4 Kilometern von der Mautstelle bei der Falleralm durch in den Fels gehauene Tunnel und enge Kehren hinauf zur Kölnbreinsperre auf 1.902 Metern. Unterwegs passieren Sie zahlreiche Wasserfälle – das Maltatal heißt nicht umsonst „Tal der stürzenden Wasser“. An einigen einspurigen Abschnitten regeln Ampeln den Verkehr, die Wartezeit kann bis zu 20 Minuten betragen.
Oben steht Österreichs höchste Staumauer: 200 Meter hoch und 626 Meter breit, dahinter der türkisblaue Kölnbreinspeicher mit den Gipfeln der Hohen Tauern. Sie können auf der Mauerkrone spazieren, auf die Aussichtsplattform hinausgehen, die Ausstellung zum Staumauerbau besuchen oder an einer Staumauerführung teilnehmen. Ein leichter Wanderweg führt am Speicherufer entlang, im Berghotel Malta können Sie einkehren. Planen Sie für den Ausflug einen ganzen Tag ein.
Anfang Mai bis Ende Oktober
Mautstelle Malta Hochalmstraße, Gasthaus Falleralm, 9854 Malta
Kärnten Card: 1 × täglich freie Benützung der Mautstraße, Mitfahrer ohne Card € 7 p. P.
Auf einen Blick
Mautstraße 14,4 km, bis 1.902 m
Staumauer 200 m hoch, 626 m breit
Geöffnet 8. 5.–26. 10. 2026, täglich 7–18 Uhr (Stand 2026)
Mit der Kärnten Card 1x täglich mautfrei (Stand 2026)
Unsere Tipps
Nehmen Sie warme Kleidung mit – auf fast 2.000 m ist es auch im Sommer frisch.
Im Mai und Oktober vorher die aktuellen Straßenverhältnisse auf visit.verbund.com prüfen.
Haus der Steinböcke in Heiligenblut187 km · 2 Std. 30 Min. mit dem AutoMitten in Heiligenblut, am Fuß des Großglockners, zeigt der Nationalpark Hohe Tauern im Haus der Steinböcke die Erlebnisausstellung „Der König und sein Thron“. Auf sieben Räumen und drei Ebenen erfahren Sie, wie der Alpensteinbock im Hochgebirge lebt, wie er …Gratis mit Kärnten Card
Mitten in Heiligenblut, am Fuß des Großglockners, zeigt der Nationalpark Hohe Tauern im Haus der Steinböcke die Erlebnisausstellung „Der König und sein Thron“. Auf sieben Räumen und drei Ebenen erfahren Sie, wie der Alpensteinbock im Hochgebirge lebt, wie er beinahe ausgerottet wurde und wie er in die Hohen Tauern zurückkehrte. Die Ausstellung ist anschaulich gestaltet und auch für Kinder gut geeignet; rechnen Sie mit etwa einer Stunde.
Das Haus liegt im Ort und nicht an der Großglockner-Hochalpenstraße, passt aber gut zu einem Tagesausflug dorthin. Jeden Freitag um 17 Uhr gibt es im Sommer eine Führung. Mit Kärnten Card ist der Eintritt frei, mit dem Glocknerstraßenticket ermäßigt. Da die Anreise lang ist, lohnt sich der Besuch vor allem in Verbindung mit der Hochalpenstraße oder einer Wanderung im Nationalpark.
Mai bis Anfang November (Mi Ruhetag); im Winter von Weihnachten bis Anfang April
Hof 38, 9844 Heiligenblut am Großglockner
Kärnten Card: 1 × täglich freier Eintritt (€ 10)
Auf einen Blick
Nachsaison (ab 14. 9.) 10–17 Uhr
Führung freitags 17 Uhr (Sommer)
Eintritt Erwachsene 10 €, Kinder 5 €, mit Kärnten Card frei (Stand 2026)
Unsere Tipps
Heben Sie Ihr Glocknerstraßenticket auf, damit erhalten Sie hier Ermäßigung.
Planen Sie den Besuch nicht für einen Mittwoch, da ist Ruhetag.
Großglockner Hochalpenstraße192 km · 2 Std. 35 Min. mit dem AutoDie Großglockner Hochalpenstraße führt auf 48 Kilometern mit 36 Kehren von Heiligenblut in Kärnten über das Hochtor (2.504 m) nach Fusch in Salzburg.Ermäßigt mit Kärnten Card
Die Großglockner Hochalpenstraße führt auf 48 Kilometern mit 36 Kehren von Heiligenblut in Kärnten über das Hochtor (2.504 m) nach Fusch in Salzburg. Für Gäste aus Südkärnten ist das Ziel meist die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe: Von der Aussichtsterrasse beim Besucherzentrum blicken Sie direkt auf den Großglockner, mit 3.798 Metern Österreichs höchster Berg, und hinunter auf die Pasterze, den längsten Gletscher der Ostalpen. Wer noch weiter will, fährt über die Stichstraße zur Edelweißspitze (2.571 m).
Planen Sie dafür einen ganzen Tag ein. Die Anfahrt bis zur Mautstelle Heiligenblut dauert rund zweieinhalb Stunden, dazu kommen die Bergstrecke und Zeit für kurze Spaziergänge, etwa auf dem Gamsgrubenweg, wo man oft Murmeltiere sieht. Oben ist es auch im Hochsommer kühl und windig, nehmen Sie also eine warme Jacke und gutes Schuhwerk mit. Die Straße ist mautpflichtig und nur von Anfang Mai bis Anfang November offen.
Anfang Mai – Anfang November
Mautstelle Heiligenblut, Großglockner Hochalpenstraße, 9844 Heiligenblut am Großglockner
Kärnten Card: −4 € auf die Pkw-Tageskarte (−3 € Motorrad)
Auf einen Blick
Länge 48 km, 36 Kehren
Höchster Punkt: Edelweißspitze 2.571 m, Hochtor 2.504 m
Öffnungszeiten Sommer (1. 6.–31. 8.) 5:30–21 Uhr, Einfahrt bis 45 Min. vor Schluss
Mautpflichtig, ab Mitte Oktober ermäßigter Herbsttarif
Unsere Tipps
Fahren Sie früh los: Am Vormittag ist der Glockner oft wolkenfrei, und die Parkdecks an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe sind noch nicht voll.
Prüfen Sie vor der Abfahrt den Live-Status und die Webcams auf grossglockner.at, bei Schlechtwetter lohnt sich die lange Fahrt kaum.
Entfernungen und Wegzeiten ab Lauchenholzer Straße 9, nach OpenStreetMap berechnet und gerundet. Öffnungszeiten, Termine und Preise bitte vorab auf den offiziellen Seiten prüfen – oder fragen Sie uns. Fotos: Familie Jernej und freie Lizenzen – Alle Bildnachweise.